Fettverbrennung am Bauch – 6 Wege zum Sixpack

Das Gefühl kennen wir alle – plötzlich kommt die erste Hitzewelle und lädt zum Baden ein und dann kommt der Blick in den Spiegel… Die fest geplante Diät und täglichen Sit-ups haben wir wie immer aufgeschoben und jetzt hat das Wetter uns eingeholt.

Aber Bauchfett ist nicht nur aus ästhetischer Sicht ein Problem sondern auch ein gesundheitliches. Bauchfett ist ein viszerales Fett das – im Gegensatz zu Fettgewebe das direkt unter der Haut liegt – innere Organe wie Leber und Bauchspeicheldrüse umgibt. Studien zeigen dass viel Bauchfett in direktem Zusammenhang mit Typ 2 Diabetis, Herz-Kreislauferkrankungen steht und sogar Krebs begünstigt. Die Reduktion des Fetts führt daher nicht nur zu besserem Aussehen sondern auch zu einer höheren Lebenserwartung.

Der Bauchumfang wird in Höhe des Bauchnabels gemessen und das kann man ganz einfach zu Hause vor dem Spiegel tun. Ein Bauchumfang ab 102 cm bei Männern und 88cm bei Frauen gilt als gefährlich. Aber Ihr müsst mit dem Bauch Weg Programm nicht warten bis es gefährlich ist, mit ein paar einfachen Umstellungen in Ernährung und Bewegung könnt Ihr Euer Aussehen und Eure Gesundheit ganz einfach verbessern:

  1. Kein Zucker und keine zuckerhaltigen Getränke – der Bauchfett Killer!

Zucker gelangt schnell ins Blut und erhöht den Blutzuckerspiegel. Der Körper reagiert mit der Ausschüttung des Blutzucker senkenden Hormons Insulin. Der hohe Insulinspiegel im Blut bewirkt wiederum dass der Körper besonders viel Fett einlagert. Ausserdem können auf den süssen Snack leicht „Heißhungerattacken“ folgen.

Das gilt insbesondere auch für zuckerhaltige Drinks – egal ob mit Zucker oder Süssstoff als Zusatz. Flüssige Kalorien werden vom Hirn nicht in der gleichen Weise registriert wie harte Kalorien so dass man durch zuckerhaltige Getränke mehr Kalorien insgesamt zu sich nimmt.

Es ist daher ratsam Zucker so weit wie möglich aus der Ernährung zu verbannen und bei Getränken auf Wasser und ungesüsste Tees zurückzugreifen.

  1. Weniger Salz – weniger Wasser gegen weniger Fett am Bauch!

Und wenn wir schon bei der Reduzierung sind dann können wir auch gleich mit Salz weitermachen. Salzkonsum entzieht dem Blut Wasser und lagert es in der Haut ein. Bei dauerhaftem übermässigen Salzkonsum sieht man meist aufgequollen aus. 2,3 Gramm Salz pro Tag sollte Euer Limit sein und das erreicht Ihr relativ einfach indem Ihr viel selbst kocht und nicht auf Fertiggerichte zurückgreift. Denn diese enthalten meistens sehr viel Natrium. Und wenn Ihr beim Kochen mit Kräutern statt Salz würzt solltet Ihr problemlos unter den 2,3 Gramm bleiben ohne Salz zu vermissen.

  1. Weniger leicht verdauliche Kohlenhydrate – diese Dinge regen Bauchfett richtig an!

Aber nicht nur Salz und Zucker fördern die Einlagerung von Fett auch Kohlehydrate erhöhen den Bauchumfang. Denn auch diese Kohlenhydrate steigern den Blutzuckerspiegel ähnlich wie Zucker. Wenn Ihr Euer Bauchfett loswerden möchtet dann solltet Ihr Lebensmittel aus Stärke und Weissmehl wie Nudeln, Kartoffeln, Reis und Brot vermeiden. Diese Lebensmittel enthalten leicht verdauliche Kohlenhydrate und lassen schon nach kurzer Zeit wieder Heißhunger aufkommen. Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte enthalten komplexere Kohlenhydrate für die der Körper länger braucht um sie in Energie umzuwandeln und das lässt den Insulinspiegel langsamer ansteigen.

  1. Viel Protein und Ballaststoffe – vor allem Ballaststoffe helfen bei der Fettverbrennung am Bauch!

Qualitativ hochwertiges Protein in der Ernährung führt zu einer deutlich geringeren Tendenz zu Bauchfett. Gerade tierisches Protein reduziert das Risiko der Bildung von Fettgewebe im Bauchbereich. Idealerweise sollte Ihr 25 – 30% der täglichen Kalorienzufuhr aus Protein zu Euch nehmen. Dies ist vor allem in Eiern, Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch und Milchprodukten vorhanden. Ganz wichtig ist aber auch die Aufnahme von genügend Ballaststoffen. Diese sind vor allem in Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchten und Hafer vorhanden. Die Fasern in den Ballaststoffen binden Wasser und verlangsamen die Verdauung. Dadurch kann der Körper mehr Nährstoffe aufnehmen und das Völlegefühl hält länger an. Und wenn Ihr Protein und Ballaststoffe in Kokosöl statt Speißeöl zubereitet tragt Ihr zusätzlich zur Reduktion des Bauchfetts bei.

  1. Mehr Sport – der Grundstein für Fettverbrennung am eigenen Bauch!

Cardio-Workouts und kilometerlange Joggingtouren und dennoch schrumpft der Bauch nicht?  Das liegt daran das der erhöhte Kalorienverbrauch zwar ursprünglich zu einer Gewichtsabnahme führt sich der Körper aber schnell an die neuen Gewohnheiten anpasst. Das effektivste Training für eine langfristige Gewichtskontrolle ist HIT, High Intensity Interval Training. Dazu gehören Rennen, Schwimmen und Radfahren die mit diversen Ganzkörperworkouts kombiniert werden können.

Regelmässiges Training kann sehr effektiv sein, wenn es darum geht Bauchfett zu verlieren. Außerdem hat es viele weitere gesundheitliche Vorteile.

  1. Mehr Schlaf – auch mehr Schlaf hilft gegen Bauchfett!

Auch wenn es nach einem Traum klingt, aber Abnehmen im Schlaf ist kein Märchen. Studien haben gezeigt dass Testpersonen die regelmässig fünf Stunden oder weniger schlafen deutlich häufiger unter Gewichtszunahme und Übergewicht leiden. Und eine Untersuchung von Testpersonen mit nur vier Stunden Nachtruhe hat ergeben dass diese pro Tag 300 Kalorien mehr zu sich nahmen als Personen die ausreichend Schlaf bekamen. Der Grund dafür ist das Hormon Ghrelin. Schlafmangel regt die Bildung dieses Hormons an, das wiederum den Appetit anregt – bevorzugt auf fettige Lebensmittel. Ihr solltet daher versuchen, die empfohlenen acht bis neun Stunden Schlaf zu bekommen, damit Euer Körper diese nutzen kann, um sich zu regenerieren und reparieren.

Die Fettverbrennung am Bauch mit einigen Kniffen und Umstellungen effektiv angehen!

Und so könnt Ihr mit ein paar Umstellung bei Eurer Ernährung und Lebensstil dem Bauchfett schnell und relativ einfach zu Leibe rücken. Am Anfang kann das Führen eines Ernährungstagebuchs hilfreich sein, denn häufig ist uns gar nicht klar wieviel oder wie wenig wir aus den jeweiligen Ernährungsgruppen zu uns nehmen. Und auf eine gesunde Ernährung zu achten hat viele andere Vorteile nicht nur der Verlust des Bierbauchs. Und dann steht dem Spaß in der Badehose dieses Jahr nichts mehr im Weg!