Tabuthema Psychotherapie – doch was ist Psychotherapie eigentlich?

Es gibt einige Gesundheitsthemen in unserer Gesellschaft, die sowohl für Frauen als auch für Männer gleichermaßen unangenehm ist. Die Themen rund um die Psychotherapie gehören in jedem Fall dazu. Obwohl die Psychotherapie, Stand 2019, präsenter in unserer Gesellschaft ist als jemals zuvor, wird über das Thema – vor allem öffentlich – immer noch nur sehr selten gesprochen. Und: wie bei allen Themen, über die in der Öffentlichkeit nur spärlich gesprochen wird, haben sich auch um die Psychotherapie einige (falsche) Mythen gebildet. Oftmals fällt der Begriff der Psychotherapie im Gleichschritt mit Wörtern wie „Klappsmühle“, „Irrenhaus“ und Co. Was eigentlich hinter der Psychotherapie steckt und was ein Psychotherapeut eigentlich macht, wissen in den meisten Fällen allerdings nur die wenigsten. Deshalb möchten wir in diesem Beitrag einen genaueren Blick auf dieses Tabuthema werfen und den Bereich der Psychotherapie ein wenig näher beleuchten. Nur damit ihr wisst, womit ihr es im Zusammenhang mit diesem Thema zu tun habt!

Psychotherapie – was ist das eigentlich?

Grundsätzlich möchte der Psychotherapeut eines, nämlich dem Patienten helfen! Bei der Psychotherapie selbst werden seelische Erkrankungen mithilfe des therapeutischen Hintergrunds behandelt. Eine erfolgreiche Psychotherapie kann durchaus auch dazu führen, dass sich die körperlichen Erkrankungen beim Patienten heilen, denn es gibt durchaus viele Erkrankungen beim Menschen, die – oftmals unterbewusst – durch den eigenen Körper bzw. die eigene Gedankenwelt ausgelöst werden. Man denke dabei bspw. nur an den Klassiker „Bluthochdruck“, der oft bei Menschen entsteht, die sich konstant Sorgen und negative Gedanken machen!

Aus den meisten Filmen sollte bekannt sein, dass der Mittelpunkt der Psychotherapie die Gespräche zwischen dem Therapeuten und dem jeweiligen Patienten sind. Dabei ist die Gesprächsführung allerdings alles andere als zufällig! Die Inhalte und Techniken der jeweiligen Behandlungen sind nämlich in jedem Fall auf den Patienten und dessen Bedürfnisse abgestimmt. Wer glaubt, dass man sich beim Psychotherapeuten einfach in den Ledersessel zurücklehnt und der Therapeut einfach ein paar Fragen stellt, der täuscht sich. Auch Psychotherapie ist harte Arbeit, denn oft dauert es extrem lange, bis der Therapeut, gemeinsam mit dem Patienten, an den Kern des eigentlichen Problems vordringen kann.

Wann kommt eine Psychotherapie zum Einsatz?

Die Fälle, in denen die Psychotherapie zum Einsatz kommt, sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Und: nur weil jemand eine schlechte Laune hat und sich nach einer Trennung bspw. einige Tage extrem schlecht fühlt, heißt das noch lange nicht, dass derjenige sich einer therapeutischen Behandlung durch einen Psychotherapeuten unterziehen muss! Therapeuten, wie der Psychotherapeut in München, Dr. Willi, kommen nämlich erst dann zum Einsatz, wenn die Lebensqualität der betroffenen Person erheblich eingeschränkt wird. So zum Beispiel, wenn die erkrankte Person ihren Beruf nicht mehr ausüben kann oder die Menschen im eigenen Umfeld regelrecht aus dem eigenen Leben herausdrängt. In vielen Fällen ist es auch nicht der Patient selbst, der den Weg zur Psychotherapie sucht. Denn oft sind es die Familie oder die Angehörigen, die die erkrankte Person zur Psychotherapie bringen.

Wie lange wird eine Psychotherapie in der Regel durchgeführt?

Wie lange eine Psychotherapie im Regelfall durchgeführt werden muss, kann so nicht pauschal beantwortet werden. Auch die Form der jeweiligen Therapie richtet sich zwar an entsprechenden Mustern der Lehre, vor allem aber an den Symptomen der betroffenen Person aus. So kann es durchaus vorkommen, dass einige Menschen bereits nach wenigen Wochen mit der Psychotherapie aufhören können und ihr Leben nach den Sitzungen ohne jegliche Einschränkungen genießen können. Andere wiederum müssen viele Jahre mit dem jeweiligen Psychotherapeuten zusammenarbeiten, um den Kern der eigenen Probleme zu identifizieren und die Wende im eigenen Leben zu schaffen. Auch deshalb ist es wichtig, dass der Patient von Beginn an ein gutes Verhältnis zu seinem Psychotherapeuten aufbaut und ein großes Maß an Vertrauen in den Therapeuten, aber auch in die Therapie selbst herrscht!