Flambieren – wie man flambiert und damit sein nächstes Date beeindruckt!

Wenn es um das Thema kochen geht, dann werden Großteile der Männerwelt zumeist ziemlich kleinlaut… Männern wird ja vieles nachgesagt, vor allem aber, dass sie in der Regel nicht kochen können. Bis auf das Steak auf dem eigenen Grill gibt das „Koch-Repertoire“ der meisten Herren der Schöpfung einfach nicht viel mehr her.

Wer diesen Klischees, inklusive all den anderen Vorurteilen rund um ‚den kochenden Mann‘ entziehen möchte, der sollte vor allem eines: schnellstmöglich kochen lernen! Schließlich kann ein Mann, der Geschick am Herd beweist nicht nur seinen eigenen Ernährungsplan um einige, gesunde Alternativen begeistern, sondern im besten Fall sogar sein nächstes Date schwer beeindrucken.

Dabei ist kaum etwas Beeindruckender, als entsprechende Speisen in der eigenen Küche zu flambieren! Richtig durchgeführt bekommt durch das Flambieren nicht nur das eigene Essen einen unverwechselbar besonderen Geschmack. Auch euer Date wird mit Sicherheit große Augen machen.

Was Flambieren genau ist, welche Gerichte ihr flambieren könnt und vor allem worauf ihr beim Flambieren achten solltet, lest ihr in diesem kleinen Beitrag!

Was ist Flambieren eigentlich und was passiert dabei genau?

Die Grundversion des Flambierens kennt wohl jeder – auch die, die nicht kochen können! Sieht man in vielen Filmen doch immer einen begabten Chef, der kurz mal ein wenig Alkohol über das Gericht ‚kippt‘ und das ganze Restaurant damit zum Staunen bringt.

Eins ist klar: das Flambieren selbst ist sicherlich ein Showelement! Allerdings ist für den Koch selbst viel entscheidender, was beim Flambieren eigentlich mit dem Gericht passiert. Dieser möchte durch die Hinzugabe von der entsprechenden Menge Alkohol – bspw. Rum – nicht (nur) die Blicke der Gäste auf sich ziehen, sondern Geschmack der Speise über die jeweilige Spirituose ganz bewusst verändern bzw. intensivieren.

Der Alkohol selbst verdunstet dabei allerdings. Lediglich die Aromastoffe bleiben dem Gericht – und dadurch dem späteren Gast – dabei enthalten.

Was gibt es beim Flambieren zu beachten?

An alle, die jetzt sofort mit dem Flambieren loslegen möchten: Achtung! Denn flambiert wird in der Regel nicht einfach in ‚irgendeiner‘ Pfanne, sondern in einer speziell dafür vorgesehenen Flambierpfanne. Hieran solltet auch ihr euch halten. Schließlich wollt ihr euer späteres Date nachhaltig positiv beeindrucken und nicht mit einem kleinen Missgeschick während des Kochens aus eurer Wohnung verjagen, nicht wahr?

Das Coole: das Flambieren – d.h. der sich hinter dem Wort verborgene Prozess – selbst kann nicht nur mithilfe von Alkohol, in einer entsprechend dafür vorgesehenen Pfanne, sondern ebenfalls mit der Hilfe eines Flambierbrenners in Gang gesetzt werden.

Und: mit dem passenden Flambierbrenner kann man so einiges anstellen, liebe Herren!

Welche Gerichte kann man beim Flambieren eigentlich so zaubern?

Die einfachste Antwort: echt viele! In der gehobenen Küche zählt das Flambieren seit vielen Jahrzehnten zum ‚guten Ton‘. Über die Dekaden haben sich entsprechend einige Gerichte gebildet, die auch heute noch genauso gekocht werden!

In Verbindung mit dem Flambieren findet man am häufigsten folgende Gerichte:

  • Crepe bzw. Pfannkuchen – bspw. die Variante Crepe Suzette
  • Omlette
  • Fleischgerichten – bspw. bei Hühnerbrust und Kalb und sogar
  • Bei Desserts in Verbindung mit verschiedenen Obstsorten

Man erkennt: während der Prozess des Flambierens ein (recht) einfacher ist, sind die Einsatzmöglichkeiten dieser Technik vielfältig! Egal, ob man beim Kreieren eines Desserts durch die beim Flambieren entstehende Karamelisierung des Zuckers zu einem besonders süßlichen Geschmack beitragen möchte oder ob man der teuren Stück Fleisch das berühmte „i-Tüpfelchen“ aufsetzen möchte – beherrscht man diese Technik einmal, kann man sie in der Regel in Verbindung mit den verschiedensten Gerichten einsetzen.

Auf die Plätze, flambieren und los!

Obwohl die meisten Männer unter den Lesern jetzt wahrscheinlich direkt mit dem Flambieren loslegen möchten, wäre auch dieser Beitrag nicht ganz rund, wenn wir an dieser Stelle nicht noch den ‚mahnenden Finger‘ heben würden. Der Grund ist ganz einfach: geht hierbei was schief, kann der Schaden unter Umständen schnell recht groß sein. Man möchte sein nächstes Date beeindrucken, klar. Aber ohne Augenbrauen wird die Mission vermutlich mindestens doppelt so schwer!

Selbst der Umgang mit dem weiter oben angesprochenen Flambierbrenner sollte in jedem Fall geübt sein! Kann er doch schließlich Temperatur von bis zu 1.300 Grad Celsius erzeugen! Die eigenen Finger sollte man beim Hantieren also auf keinen Fall erwischen, sonst tut es weh!

Auch in der Teildisziplin des Flambierens gilt demnach: Übung macht den Meister! Genauso, wie kein Meisterkoch einfach so vom Himmel gefallen ist, werdet ihr auch im Umgang mit den entsprechenden Spirituosen und Flambierbrennern also zunächst einiges an Training benötigen.

Ihr seid nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass ihr euer nächstes Date mit dieser neuen Technik beeindrucken könnt? Sehr gut! Trotzdem ein gut gemeinter Tipp: testet die Techniken am besten VOR und nicht während eures ersten gemeinsamen Dates. So wird das Gericht zwar vielleicht trotzdem nicht perfekt – aber durchaus besser – aber ihr erspart euch den erschrockenen Blick, der beim ersten Mal Hineingießen des Alkohols in die Pfanne auf eurem Gesicht entsteht!

In diesem Sinne: ran an die Pfannen und guten Appetit! Und natürlich viel Spaß bei eurem nächsten Date!