Kochen im Römertopf – ein Alptraum oder doch kinderleicht?

Während wir Männer uns im Regelfall extrem gut mit Grills, Steaks, Gusseisenpfannen und Co. auskennen, haben nur die wenigsten Hobbyköche vom Römertopf gehört, geschweige denn einen im echten Leben gesehen. Kochen im Römertopf? Klingt für viele Männer viel zu kompliziert!

Und ganz ehrlich liebe Frauen: wer von euch kann uns diesen reflexartigen Gedanken wirklich verübeln? Schließlich sind vor allem die unerfahrenen Köche unter uns schon oft mit dem Braten eines Steaks völlig überfordert.

Aber: gesundes Kochen im Römertopf ist mithilfe von ein paar gut gemeinten Tipps & Tricks völlig einfach möglich – auch für Männer, die wenig bis gar keine Kocherfahrung haben! Auch beim Kochen im Römertopf gilt nämlich, dass der erste Eindruck hinsichtlich der vermeintlichen Komplexität täuscht!

Wir zeigen euch in diesem Beitrag wieso mit dem Römertopf gekocht werden sollte und was Man(n) alles mit einem Römertopf hervorzaubern kann – ganz ohne die Hilfe der eigenen Frau!

Kochen im Römertopf – die Vorteile auf einen Blick!

Ein Römertopf sieht nicht nur super cool aus, sondern hat auch aus der Sicht des „Kochs“ viele Vorteile!

Zunächst einmal ist das Kochen im Römertopf extrem gesund, denn: durch den Aufbau des Römertopfs, garen die Gerichte bei der Zubereitung quasi in ihrem eigenen Fett vor sich hin. Die Zugabe von weiterem Fett ist für den Kochprozess demnach so gut wie überflüssig! Das Fett, das vom Fleisch während des Garprozess ausgestoßen wird, wird vom Römertopf vollumfänglich wiederverwendet. Auch die Hinzugabe von weiteren Flüssigkeiten ist beim Kochen im Römertopf demnach überflüssig.

Der wahrscheinlich größte Vorteil: durch das Garen im eigenen Fett, haben die im Römertopf zubereiteten Fleischstücke ein ganz besonders schmackhaftes Aroma! Schließlich verliert das Fleisch seine ‚guten Säfte‘ beim Kochvorgang nicht. Und: im Gegensatz zum Steak, welches nach dem Braten bereits nach 1 Stunde in der Pfanne – mit oder ohne Deckel drauf – zu trocken und ungenießbar wird, kann das Fleisch im Römertopf gut und gerne auch mehrere Stunden im Ofen stehen, ohne zu vertrocknen!

Welche Gerichte können im Römertopf zubereitet werden?

Obwohl das Kochen im Römertopf ein recht simpler Prozess ist, kann man sich bei der Zubereitung der Speisen durchaus kreativ austoben!

Neben Fleischstücken, wie bspw. Schweine- oder Rinderbraten, kann man im Römertopf natürlich auch Gemüse und sogar Brot(sorten) zubereiten! Selbstverständlich kann man gerade Fleisch und Gemüse clever, anhand der eigenen Geschmackspräferenzen, gekonnt miteinander kombinieren.

Hierbei sollte man sich allerdings bereits weit vor dem Garen Gedanken darüber machen, welche Wirkung bspw. die Zugabe vom Thymian oder gar Rosmarin auf das eigene Gericht haben kann. Je stärker der Geschmack der hinzugegebenen Einzelelemente, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie beim fertigen Gericht geschmacklich dominieren. Hier ist also Vorsicht geboten!

Während der Garvorgangs, ist es durchaus empfehlenswert immer mal wieder einen Blick auf das Fleisch im Topf zu werfen. Möchte man es perfekt machen, kann man hier jeweils die Temperatur des Fleischs mit einem Fleischthermometer ablesen und den Ofen entsprechend der Ergebnisse verstellen – oder gar den Deckel des Römertopfs abnehmen!

Kochen im Römertopf ist definitiv etwas Besonderes!

Wer heute noch im Römertopf kocht, der macht etwas Besonderes! So viel steht fest.

Egal, ob man die eigene Frau mit einem leckeren Gericht überraschen möchte oder ob man sein nächstes Date mit seiner Kochkunst ‚umhauen‘ möchte – mit dem Römertopf sorgt ihr nicht nur faszinierte Blicke, sondern außerdem für ein schmackhaftes Gericht.

Und wer jetzt immer noch nicht vom Kochen im Römertopf überzeugt ist, sollte sich abschließend Eines vor Augen führen: durch den Deckel entstehen beim Kochen selbst keinerlei Fettspritzer! Heißt auf Deutsch: ihr bekommt nicht nur leckeres Essen, liebe Männer, sondern müsst danach nicht mal mehr putzen! Wenn DAS allein kein Argument für den Römertopf ist?