Wobbler, Spinner & Co. – damit hast du Erfolg beim Hechtangeln

Suchst du noch nach den passenden Ködern für das Hechtangeln? Dann sind Wobbler, Spinner und Gummiköder die richtige Wahl, denn sie halten einige Vorteile bereit, um regelmäßig Erfolg beim Hechtangeln zu haben.

Spinner fürs Hechtangeln nutzen

Spinner sind die absoluten Klassiker, wenn es um das erfolgreiche Hechtangeln geht. Die Kunstköder sind zwar nicht mehr so beliebt, wie sie es einst waren, aber dennoch sind sie weit verbreitet. Das Spinnerblatt rotiert und verursacht dadurch einen charakteristischen Widerstand. Dadurch merkst du direkt an der Angel, wie gut dein Kunstköder arbeitet. Auch kannst du sofort feststellen, ob dein Spinner beim Einholen Dreck aufsammelt und nicht mehr richtig rotiert. So kannst du schnell entgegenwirken.

Das sich drehende Blatt des Spinners neigt zudem dazu, dass der gesamte Köder nach oben aufsteigt. Dadurch eignet er sich ideal für flache Teiche und Polder. Die Spinner gibt es zudem in vielen verschiedenen Größen, Modellen und Farben, selbst die Blattformen sind frei wählbar. Die starken Vibrationen, die der Spinner selbst beim einfachen Einkurbeln verursacht, geben dir ein sicheres Gefühl beim Angeln. Außerdem lässt sich der Spinner sehr oberflächennah und gut sichtbar führen, was das Angeln nach Hechten ebenfalls vereinfacht.

Allerdings kann der Spinner deine Angelschnur schnell verdrallen und für tiefere Gewässer ist dieser Kunstköder weniger gut geeignet. Auch die Köderführung hinsichtlich Aktion und Geschwindigkeit ist eher begrenzt. Trotzdem werden etwa bei www.angelshop-cham.de Spinner immer wieder nachgefragt, da viele Hechtangler sich für flache Gewässer entscheiden. Dabei spielt es für den Spinner keine Rolle, ob du im fließenden oder stehenden Gewässer angeln willst.

Wobbler zum Hechtangeln

Genauso gut wie den Spinner kannst du den Wobbler zum Hechtangeln einsetzen. Er gehört zu den beliebtesten Kunstködern und das Angeln mit dem Wobbler gestaltet sich auch recht einfach. Der Wobbler wird ausgeworfen und in gleichmäßigem Tempo wieder eingeholt. Je mehr Volumen der Wobbler dabei hat, desto stärker vibriert er beim Einholen. Solche dicken, nahezu runden und „Shad“-förmigen Wobbler werden auch als Crankbaits bezeichnet. Sie fangen den Hecht schon beim Einholen des Köders mit gleichbleibender Geschwindigkeit.

Allerdings gibt es auch eher längliche, schlanke und leicht abgeflachte Wobbler. Sie werden auch als Twitchbaits im Angelshop bezeichnet. Der Vorteil der Twitchbaits ist, dass man sie sehr abwechslungsreich und mit schnellen Tempowechseln führen und so den Hecht fangen kann.

Wobbler sind ebenfalls in vielen Farben und Variationen erhältlich und lassen sich sehr vielseitig, also nicht nur zum Hechtangeln, nutzen. Die Hakquote wird positiv bewertet und der aufgesammelte Schmutz wird beim Wobbler nahezu ebenso schnell wie beim Spinner bemerkt. Gleichzeitig sind die Wobbler sehr belastbar.

Nachteilig zeigt sich allerdings ihre Empfindlichkeit bei der Führung. Außerdem lässt sich der Köder nur eingeschränkt präsentieren, wenn nur mit einem Wobbler-Modell geangelt wird. Bei verschmutztem Gewässergrund und starkem Pflanzenwuchs reagieren die Wobbler zudem recht anfällig.

Wobbler haben eine bestimmte Lauftiefe, die meist aufgedruckt ist. Dadurch können sie in unterschiedlich tiefen Gewässern eingesetzt werden. Allerdings ist der Einsatz erst ab September oder Oktober sinnvoll, wenn der Pflanzenwuchs bereits zurückgegangen ist.

Wie gut eignen sich Gummiköder fürs Hechtangeln?

Die Gummiköder oder Softbaits haben sich vor allem in den letzten Jahren unter Angelfreunden bewährt. Die Shads und Twister lassen sich mit vielen Details versehen, fühlen sich weich an und werden selbst vom Hecht beim Biss oft etwas länger festgehalten. Aufgrund der weichen Oberfläche starten manche Hechte nach einem missglückten Anbiss oft einen erneuten Versuch.

Die vielen Varianten der Gummiköder sorgen für eine breite Auswahl und können dadurch in vielen Bereichen eingesetzt werden. Allerdings sind sie noch relativ kostspielig und haben eine begrenzte Lebensdauer. Trotzdem eignen sich Gummiköder sowohl für das Angeln mit gleichmäßigem Tempo als auch mit schnellen Sprüngen und Beschleunigungen sowie in unterschiedlich tiefen Gewässern.