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Poker Begriffe – das ABC der Pokerwelt

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06 Dez

Wie in unserem letzten Beitrag zum Thema ‚No Limit Texas Holdem‚ versprochen, möchten wir euch in diesem Beitrag die am häufigsten benutzten Poker Begriffe näher bringen. Gerade als völliger Poker Anfänger stellt man sich nämlich oft die Frage, von was die anderen Spieler am Tisch eigentlich gerade reden.

Was ist zum Beispiel ein „Belly Buster“? Sitzt etwa die ganze Familie mit am Tisch, wenn ein sog. „Family-Pot“ ausgespielt wird? Und wieso nennen mich alle „Dead Money“ oder gar einen „Fish“?!

Die Welt der Poker Begriffe ist komplex und vielschichtig! Wie jede andere Nische auch, hat die Pokerwelt eine ganz eigene Sprache entwickelt. Für Außenstehende und Poker Anfänger sind die Wörter vor allem zu Beginn ihrer Poker Laufbahn kaum nachzuvollziehen. Deshalb möchten wir euch mit dieser Liste einen kleinen „Guide“ mit an die Hand geben und euch den Einstieg in die Materie erleichtern – so spielt ihr eure ersten Poker Hände garantiert mit Stil!

Poker Begriffe von A bis Z

Von einem 3-Bet spricht man, wenn ein Spieler erhöht, obwohl vor ihm bereits zweimal erhöht wurde.
Bei „Aces Full“ spricht man von einem Full-House, bei dem drei Karten Asse sind.
Geht ein Spieler „All-In“, setzt er all seine verbleibenden Pokerchips.
Das Ante ist eine gezwungener Einsatz, der von allen Spielen erbracht werden muss. Das Ante findet man bei verschiedenen Spielarten, vor allem aber zu späteren Phasen eines Poker Turniers.
Bei einer „Backdoor“ Hand, wird/ kann die Hand nur mit den letzten beiden Karten, dem Turn und dem River, komplettiert werden.
Eine unglückliche Niederlage, bei der man aufgrund der Wahrscheinlichkeiten wie der sichere Sieger aussah.
Die Bankroll ist das Geld, die ein Pokerspieler zum spielen verwendet.
Fehlt bei einer möglichen Straight-Kombination noch eine Karte in der Mitte, bspw. 3-4-6-7, so spricht man beim Eintreffen dieser Karte von einem „Belly-Buster“. Eine schmerzhafte Sache!
Wette.
Der Spieler setzt die Größe des gesamten Pots.
Der höhere der gezwungenen Wetten in der ersten Wettrunde.
Bei einem „Bluff“ bringt man eine große Wette, ohne dabei eine starke Hand zu halten. Man hofft, dass der Gegner die eigene Hand – und somit auch den Pot – aufgibt.
Ein Full-House kann auch als sog. „Boat“ bezeichnet werden.
Von einem „Broadway“ spricht man, wenn die eigene Hand die höchste Straßenkombination darstellt (10-J-Q-K-A) .
Ist der letzte Spieler bei einem Turnier, der nicht „in the money“ ist, also kein Preisgeld verdient.
„Burn Cards“ sind die Karten, die vom Dealer vor dem Dealen jeder Runde weggelegt werden.
Der „Button“ signalisiert, wer in der jeweiligen Spielrunde der Dealer ist.
Mitgehen.
Schieben.
„Chipleader“ ist der Spieler, der die meisten Chips vor sich liegen hat.
Oft werden schlechte Spieler als „Dead Money“ bezeichnet, da es aufgrund ihres schlechten Spiels besonders einfach ist, ihnen ihre Chips abzunehmen.
Als „Donkey“ werden (vermeintlich) schlechte Spieler bezeichnet.
Eine Hand, die nicht mehr gewinnen kann, egal welche Karte auf dem Board erscheint.
Ein Pot, an dem der ganze Tisch involviert ist.
Die ersten 3 Karten der Community Cards.
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Eine schlechte Hand.
Ein „Maniac“ ist ein unberechenbarer Spieler, der fast jede Hand mit überhöhter Aggression spielt.
Hält ein Spieler die „Nuts“, hält er die bestmögliche Hand in der jeweiligen Spielrunde.
„Odds“ werden in % angegeben und geben die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Hand noch verbessert wird, wieder.
Zwei Karten mit unterschiedlichen Farben.
Die eigenen „Outs“ sind die Anzahl der Karten im Kartendeck, die die eigene Hand noch verbessern.
„Pocket Cards“ sind die 2 verdeckten Karten, die man beim Texas Holdem bekommt.
Eine Erhöhung, die nur aufgrund der eigenen, guten Position getätigt wird.
Bei einem „Rainbow Flop“ besteht der Flop aus unterschiedlichen Farben. Bei so einem Flop besteht keine Flush Gefahr.
Man erhöht den bereits getätigten Wetteinsatz des Gegners.
Von einem „Re-Raise“ wird gesprochen, wenn die Erhöhung eines Spielers von einem weiteren Spieler nochmals erhöht wird.
Der River ist die Letzte, der 5 Community Cards.
Von einem „Rock“ spricht man bei einem sehr passiven Spieler.
Eine „Scare Card“ ist eine Karte, die die eigene Hand nicht verbessert, aber durchaus dem Gegner helfen könnte. Mit einer Scare Card kommt die Action am Tisch meist zum Stillstand.
Bei einem „Set“ hat man eine Hand aus drei gleichen Karten.
Ein „Short Stack“ ist ein Spieler, der relativ wenige Chips vor sich liegen hat.
Beim „Slow Play“ möchte man die wahre Stärke seiner Hand durch zurückhaltende Wetten verschleiern. Man erhofft sich, dass der Gegner die Stärke der eigenen Hand falsch einschätzt und die starke Hand quasi „hineinläuft“.
Der kleinere der gezwungenen Wetten in der ersten Wettrunde.
Ein TAG ist ein „tight-aggressive-player“. Dieser Spielertypen nehmen an wenigen Händen Teil, spielen diese dann aber aggressiv durch.
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Ein Tighter Spieler ist schwer aus der Reserve zu locken, da er kaum Hände spielt und diese nur mit sehr wenig Risiko.
Ein Spieler der Tilt geht, verliert die Kontrolle über sein Spiel und verschenkt unter Umständen viele Chips. Ein Tilt wird meistens durch einen oder mehrere Bad Beats oder einer lagen Pechsträhne ausgelöst.
Wenn ein Spieler eine „Value-Bet“ macht, möchte der den Pot mästen, weil er sich als sicherer Sieger der Hand fühlt.
Von einem Wheel spricht man bei einer Straße, die von vom Ass bis zur Fünf geht.
Die „WSOP“ ist die World Series of Poker. Dieses Event findet jährlich in Las Vegas statt. Mittlerweile gibt es auch die World Series of Poker Europe Serie.
Das Spiel gegen den Spielertyp „Zombie“ kann sehr schwer sein, da man diese Spieler aufgrund ihrer Spielart nur schwer bis gar nicht einschätzen kann.

Vom Poker Anfänger zum erfahrenen Texas Holdem Spieler

Wir werden unsere Liste der gängigsten Poker Begriffe kontinuierlich weiterführen und um fehlende Begrifflichkeiten ergänzen. Haben wir einen Begriff vergessen? Dann lasst es uns wissen, so dass wir ihn umgehend einpflegen können!

Stöbert außerdem in den anderen Kategorien auf unserer Seite. Bei Classwatch geht es nämlich nicht nur um Poker Begriffe, sondern viele andere Männerthemen, wie: Männer Cocktails, Barber Shops und Zigarren Humidore. Bei unseren Beiträgen steht immer eins im Vordergrund: dem Mann mit Stil einen echten Mehrwert zu liefern!

Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Pokern und natürlich ein gutes Blatt!

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